INNERE MEDIZIN


Lebenswecker (4), Oel

Baunscheidt Oel
 

 

"Als Ersatz für das Mückengift mischte Baunscheidt ein hautreizendes Öl, das in die angeritzten Hautstellen eingerieben wurde, das sogenannte Pustulanzium (siehe Pustel), dessen Rezeptur nicht überliefert ist. Nach dem Tode Baunscheidts haben die Anhänger der Methode eine Reihe von Ersatzrezepturen ersonnen, u.a. mit Wacholderöl, Senföl und anderen hautreizenden Stoffen, besonders häufig wurde jedoch Crotonöl verwendet, um dessen Verwendung in der Originalrezeptur in der Literatur immer noch gestritten wird"(Wikipedia).

"Das Geheimnis des "Original-Oleum-Baunscheidtii" ist bis heute nicht gelüftet worden, außer jenen Inhaltsstoffen, die Baunscheidt gezwungenermaßen nach Berlin ans Innenministerium melden mußte. Ob diese Rezeptur vollständig gewesen ist, wird bezweifelt. Ebenfalls ist nicht geklärt, ob Croton tiglium, das Samenöl eines Wolfsmilchgewächses von stärkster Toxizität, als Inhaltsstoff bei Baunscheidt überhaupt verwendet wurde. Die Erbengemeinschaft Baunscheidt hat dieses wiederholt bestritten"

(http://www.lebenswecker.de/baunscheidtmethode/19.htm).

 

Wirkliche Zusammensetzung
"À ses débuts, l’huile Baunscheidt était entourée d’un grand secret. Ses ingrédients suscitèrent beaucoup de spéculation, jusqu’à ce que l’arrière-petite-fille de Baunscheidt  en  transmette  la  recette  à  une  entreprise  pharmaceutique. Après  quelques  essais,  Baunscheidt mit son huile au point, à base d'huiles de croton, de moutarde, de poivre,  de tanaisie, de poivre noir et d’olive. L’Oleum Baunscheidtii était inventée" (Paracelsus Clinica al Ronc, 25 septembre 2011).

Baunscheidt-Öl

Das "oleum Baunscheidtii enthielt ursprünglich Kroton-, Oliven-, Wacholder. und Senföl, Rainfarn und schwarzen Pfeffer. Als spezifisch hautreizende Stoffe enthielt es Cantharidin und Euphorbiumsaft. Inzwischen weiss man, dass Krotonöl als Kokarzinogen die krebserregende Wirkung anderer Substanzen verstärkt - moderne, krotonölfreie Baunscheidt-Öle führen nicht zur Hauteiterung, sie erzeugen vielmehr Hautquaddeln oder ein lokales Erythem. Senföle, die in einigen Pflanzen enthalten sind (z.B. Meerrettich, Kapuzinerkresse) bewirken starke Pustelbildung. 

Die krotonölhaltigen Öle sind rezeptpflichtig.

 

Spekulationen

"(syn. Oleum Baunscheidtii), ursprünglich eine Mischung aus Olivenöl und Crotonöl, das im Rahmen eines der Paramedizin zugehörigen Verfahrens ("Baunscheidtieren") unter Einsatz eines Stichels ("Lebenswecker") zur lokalen Hautreizung bei Rheumatismus und anderen Erkrankungen eingesetzt wurde. B. wird heute selten, zusammen mit der Akupunktur, in der Naturheilkunde eingesetzt" (Spektrum.de)."Das Baunscheidt-Öl enthält heutzutage überwiegend hautreizende Stoffe wie z.B.  Cantharidin, Wacholder-öl, Senföl oder Euphorbiumsaft. Einige Baunscheidt-Öle enthalten Krotonöl" (Therapeutische Methoden in der Naturheilpraxis

 http://www.bunkahle.com/HP/bierbach25.pdf