Stillende Brüste


 Französische Mutter

Mary CASSATT (1844 - 1926) 

"Known for her perceptive depictions of women and children, Mary Cassatt was one of the few American artists active in the nineteenth-century French avant-garde. Born to a prominent Pittsburgh family, she traveled extensively through Europe with her parents and siblings while a child. Between 1860 and 1864 she attended the Pennsylvania Academy of the Fine Arts in Philadelphia. At the age of twenty-two Cassatt went abroad, studying old master paintings in European museums. In Paris, she studied with prominent academic painters and independently at the Louvre. Returning to the United States for a short period, Cassatt went back to Europe in 1871, spending her time painting and copying the old masters in museums in Italy, Spain, and Belgium. In 1874 she settled permanently in Paris. Although she had several works accepted for exhibition by the tradition-bound French Salon, her artistic aims aligned her with the avant-garde painters of the time. In 1877, Edgar Degas invited her to join the progressive group of artists popularly known as the impressionists; she particularly admired the work of Degas, as well as that of Manet and Courbet. A close working relationship developed between Cassatt and Degas. From similar upper-class backgrounds, the two painters enjoyed a friendship based on common artistic sensibilities and interests in bold compositional structure, the asymmetry and high vantage point of Japanese prints, and contemporary subject matter. During her long residence in France, Cassatt sent paintings back to exhibitions in the United States. Thus, hers were among the first impressionist works seen in this country. In advising wealthy American patrons on what to acquire, she also played a crucial role in the formation of some of the most important collections of impressionist art in this country."

Bekannte sassen ihr Modell mit ihren Kindern. CASSATT war zeitlebens ledig - vielleicht erklärt der unerfüllte Kinderwunsch die besondere Intensität ihrer Mutter-Kind-Bilder...

Stillende Brüste


 

 

 

Stillende Brüste


 Stillende Gottesmutter

 

Seit dem 6. Jahrhundert rief das Volk die Gottesmutter und die heilige BRIGITTE (aus Irland) an zur Vermehrung der Muttermilch (Festtag ist der 1. Februar). Dabei trat die Heilige die Nachfolge einer keltisch-gallischen BRIGANTIA an.

Heutzutage reicht ein Besuch beim Apotheker und im Grossraumladen, um eine geeignete Substitutionsmilch zu ergattern.
Sankt ARMEL, ein bekannter Taumaturge des 15e Jahrhunderts, wird noch heute (in der Bretagne) angerufen, damit die Ammen mehr Milch geben. Ein selbiges tut Sankt ANNA, die Mutter Mariens.

"Sainte Brigitte est la version chrétienne de Brigid, Bride, Belisama, grande déesse des Celtes. Elle a la triple fonction de protéger la santé, de trouver la juste valeur des mots à travers la poésie et de forger des armes hors du commun. C'est elle qui créa l'épée Excalibur et la remit à Merlin afin qu'il en fasse l'usage que l'on sait. C'est en quelques sortes la patronne des Druides et sa fête en cette époque de l'année commémore l'ancienne fête celte d'Imbolc, célébrée autour du 1er février. Imbolc est la fête du réveil de la terre de la montée de l'ensoleillement. C'est la fête du Souffle vital. Selon Jean Markale les crêpes de la Chandeleur symbolisent ce plein soleil qui monte et que l'on attend avec confiance dans le froid de l'hiver".[zit. http://www.bldt.net/Go/Alpha/Blaise/blaise03.html]

"La fête de la déesse celte Brigid s'appelle Imbolc (mot qui signifie ventre et lait) parce que c'est à ce moment de l'année que les brebis avaient leurs petits et commençaient de les nourrir. C'était aussi une déesse du feu et du soleil. Comme les irlandais étaient très attachées à cette déesse, l'église l'a transformée en sainte, sainte Brigitte, patronne de s poètes et des artistes, des forgerons et aussi des bergers et surtout des sage-femmes". [zit.
http://www.kutchuk.com/agenda/chandeleur/Brigitte.htm].

Die Kapelle von Naizin besitzt 3 Brunnen - der BRIGITTE- Brunnen ist nichts als eine ungefasste Quelle, an der man früher die Kühe tränkte, damit sie mehr Milch gaben - eine Anspielung an die Legende, derzufolge die heilige BRIGITTE einst eine Kuh besessen hatte, die derart viel Milch hergab, dass sie damit drei Bischöfe mitsamt Eskorte versorgen konnte. Handelt es sich etwa um eine Verquickung mit jener andern Brigitte, die der Jungfrau Maria bei der Geburt des Jesuskindes beigestanden war - worauf sie von den christlichen Frauen während der Geburt angerufen wurde? Andere Brigitte-Kapellen sowohl in Frankreich als auch in Belgien verheren die hl. Brigitte und ihre wundertätige Kuh...

Die Gottesmutter "La vierge au coussin vert", auch "Vierge à l'oreiller vert" und "Vierge allaitant Jésus" gehört zum Fundus des Louvre in Paris.
Das Bild (Öl auf Holz, Höhe 1 ft. 9 in. x Breite 1 ft. 6 in.) wurde um 1507-09 von Andrea SOLARIA (1460-1520) für das Konvent der Franziskaner in Blois gemalt. Es kam dann in den Besitz von Maria von Medicis, später an Kardinal Mazarin, dann an den Duc de Mazarin, dann an den Prinzen de Carignan, der es an König Ludwig XV verkaufte. Eine Kopie hängt in Leningrad in der Eremitage.
Für die Ansichtskarte wurde ein Stich von Demeulemeester zugrundegelegt.

Stillende Brüste


 

 

"Africa Oriental Portuguesa Native Tribes, habits and customs"
Ansichtskarte abgestempelt am 17.3.1937. Die Damen zeigen uns zwei Techniken des Tragens von Kleinkindern:
- auf dem Rücken, bei der Arbeit,
- auf der Hüfte, wenn das Kind an die Brust geht.

1498 betrat Vasco da Gama das Land und arrangierte sich mit einem arabischen Scheich, um sich mit ihm die Profite aus dem schon von den Arabern hier durchorganisierten Sklavenhandeln zu teilen. Die hässliche Kolonial-Geschichte können Sie lesen unter
de.wikipedia.org/wiki/Mosambik

- 1730 lebten Europäer im Lande im Dienste der Niederländischen Ostindien-Kompanie. Diese unterhielt damals eine Niederlassung und ein Fort in der Bucht von Lagoa sowie eine Garnison, die vor allem aus Deutschen und Holländern bestand.
- 1752 Gründung einer portugiesischen Kolonie.
Seit 1975 ist der Staat politisch unabhängig.

Es gibt circa 78 Ethnien und über 40 Sprachen auf der Insel Mosambik - leider hat es der Fotograph unterlassen, uns die Stammeszugehörigkeit dieser beiden Mütter mitzuteilen.

Im Normalfall stillen Mütter in Mosambik mindestens 1 Jahr wenn nicht sogar länger.

Nota: Noch heute können 66% der einheimischen Frauen weder lesen noch schreiben. Prostitution ist weit verbreitet. Drogenhandel, Geldwäsche, Autodiebstahl und auch Kinderhandel stellen eine Bedrohung für das friedliche Zusammenleben der Gesellschaft dar ... die Idylle auf der Ansichtskarte täuscht über die aktuellen Probleme dieser Multikulti-Gesellschaft.

Stillende Brüste


 

 

 

Stillende Brüste


 Stillende Europäerin

Ansichtskarte, um 1910 

Seltener liessen sich europäische Frauen beim Stillgeschäft ablichten. So musste sich auch der Produzent dieser Ansichtskarte mit einer farbigen Zeichnung begnügen. Dem Zeitgeist entsprechend verzichtete er, selbst auf diesem anonymen Bild, auf die unmittelbare Darstellung der Brust...

Stillende Brüste


 

 

 

Stillende Brüste


 

 

 

Stillende Brüste


 

 

Ansichtskarte mit zwei algerischen Briefmarken.

"Bei den Touareg - einem nomadisierenden Volk im Süden Algeriens - bleiben erwachsene Frauen mit dem jüngsten Kind, das sie stillen, im Hauptlager zurück. Sie treffen alle Entscheidungen. Sie teilen die oft sehr spärlichen Vorräte ein, weisen die Arbeiten zu und betreiben im Bedarfsfall natürlich Krisenmanagement. Sie sind die Trägerinnen des kulturellen Erbes und wissen über Heilmittel für Menschen und Tiere Bescheid. Auch die Reparatur der Zeltplanen, Matten flechten und die Aufzucht von Jungtieren ist Frauensache" (zit: http://www.gfbv.at/pdf/tuareg_folder.pdf).