Chirurgie


Schröpflampe (1)

Schnepper 9
 

 

Will man die Schröpfköpfe nicht kalt mit einer Pumpe oder mit dem Mund ansaugen, ist man - bei aller Angst vor Verbrennungen - darauf angewiesen, die Luft in der Glocke über einer offenen Flamme aufzuheizen.

Dazu dienten ein einfacher Kienspan, eine Glaslampe, die mit Aether betrieben wird oder das hier vorgestellte Kännchen, in dem Benzin verfeuert wurde.

 

3 ähnliche Lampen kann man in folgenden Firmenkatalogen finden:

- Waldek & Wagner, 1905. Preisbuch über chirurgische und medizinische Instrumente und Behelfe, Bandagen, orthopädische Maschinen und künstliche Extremitäten, Verbandstoffe, Apparate zur Pflege und Erleichterung für Kranke. (S.128, fig.2137);

- Katsch, Hermann, 1906. Haupt-Preisliste, S.151, fig.1945;

- Wendschuch, Carl, 1910. Haupt-Katalog, S.200, fig.131.

 

Exponat

Mehrfach gelötetes Kännchen. Daneben 20 große und 2 kleine Metallbecher sowie 2 viereckige Schnepper. Herkunft des Sets: Saint Agnan / Bourgogne.